

| ANTWORT AUS DEM JAHRESZEITEN VERLAG AN DIE FOTOGRAFENVEREINIGUNG FREELENS |

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| | Antwort aus dem JAHRESZEITEN VERLAG an die Fotografenvereinigung Freelens
 Der JAHRESZEITEN VERLAG bedauert, dass durch die agressive Kommunikationspolitik der Fotografenvereinigung Freelens und ihres Geschäftsführers Lutz Fischmann die sachliche Argumentation über die Rahmenverträge für Fotografen in den Hintergrund gedrängt wurde.
So hat sich Freelens - trotz gegenteiliger Bekundungen - geweigert, unseren offenen Brief vom 15. April 2009 mit einer ausführlichen Darstellung unserer Position seinen Mitgliedern zugänglich zu machen. Der Brief ist dieser Pressemitteilung deshalb beigefügt.
Es ist und bleibt Ziel des JAHRESZEITEN VERLAGES, weiterhin mit allen Fotografen gut und eng zusammenzuarbeiten. Der JAHRESZEITEN VERLAG publiziert seine Publikumszeitschriften mit einem hohen Anteil an Eigenproduktionen, die fast ausschließlich an deutsche Fotografinnen und Fotografen vergeben werden. Er ist einer der wenigen Verlage in Deutschland, der einen so hohen Eigenproduktionsanteil überhaupt noch produzieren lässt.
Damit ein mittelständisches Verlagshaus wie das unsere diesen Weg, von dem Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen profitieren, fortführen kann, müssen die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür gegeben sein. Diese Verantwortung wahrzunehmen, ist für das Verlagshaus und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabdingbar in Zeiten der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen unverzichtbaren Maßnahmen zur Sicherung unserer Magazine.
Mit unseren neuen Rahmenverträgen kürzen wir im Übrigen keine Honorare für Fotografen. Eines der wesentlichen Anliegen ist aber sehr wohl, bei kompletten Auftrags-Produktionen, für die der Verlag erhebliche finanzielle und konzeptionelle Vorleistungen erbracht hat, über den Weiterverkauf der Bilder einen Anteil dieser Vorleistungen zu refinanzieren, damit der Verlag gute Fotografen beschäftigen und im übrigen auch die Arbeitsplätze der Beschäftigten sichern kann. Ausführlich legen wir dies in dem anhängenden Offenen Brief vom 15. April 2009 an die Freelens Geschäftsführung dar.
Unsere Bitte an Freelens ist, wieder zur Sachlichkeit - nicht zuletzt auch zum Wohl der Fotografen - zurückzukehren. Den Fotografen bieten wir, wie in der Vergangenheit, eine gute und für beide Seiten gedeihliche Zusammenarbeit an, die den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung trägt und dennoch unverändert Auftrags-Produktionen möglich macht.
Hamburg, 15. Mai 2009
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Pressekontakt: Mona Burmester, Presse und Öffentlichkeitsarbeit JAHRESZEITEN VERLAG, Tel. 040/2717-2493, Fax 040/2717-2063,
E-Mail: presse@jalag.de
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