

| STELLUNGNAHME ZUR FREELENS ANZEIGENSCHALTUNG IN DIE ZEIT VOM 04.06.2009 |

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| | Stellungnahme zur Freelens Anzeigenschaltung in DIE ZEIT vom 04.06.2009
 Die Fotografenvereinigung Freelens und einzelne Fotoagenturen setzen ihre unsachlich geführte Kampagne gegen den JAHRESZEITEN VERLAG wegen dessen Fotografen-Rahmenvereinbarungen fort. Zu der am 4. Juni 2009 in der Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlichten Anzeige erklärt Verleger Thomas Ganske: „In der Kampagne geht es doch tatsächlich mehr um die Interessen der Agenturen als die der Fotografen. Denn die Agenturen stehen mit der erfolgreichen Arbeit der Syndication des JAHRESZEITEN VERLAG im Wettbewerb. Viele Fotografen haben das Angebot des Verlags angenommen und arbeiten erfolgreich für ihn und der Verlag für sie.“
Die Geschäftsführung des Verlags äußerte Unverständnis, dass Freelens seinen Mitgliedern unverändert ihre Antwortschreiben vorenthält, den Meinungsaustausch zensiert und stattdessen den Verlag öffentlich diffamiert: „Wir können die dramatischen Veränderungen im Bildmarkt nicht aufhalten, sondern müssen als Marktteilnehmer damit umgehen“, sagt Peter Rensmann, Geschäftsführer Special Interest Magazine im JAHRESZEITEN VERLAG. „Anders als manche andere Verlage und Marktteilnehmer haben wir den konstruktiven Weg gewählt, weiter aufwändige Eigenproduktionen mit deutschen Fotografen zu realisieren. Der Verlag muss aber die Möglichkeit haben, seine Investitionen und Vorfinanzierungen wieder am Markt zu verdienen.“
Der von Freelens in diesem Zusammenhang formulierte Vorwurf der „Zwangssyndication“ ist falsch. Denn die Rahmenvereinbarung bezieht sich nur auf Bildproduktionen, die vom JAHRESZEITEN VERLAG konzipiert, realisiert und vorfinanziert werden, die es also ohne den Verlag nicht geben würde. „Für diese wollen wir als Vermarkter tätig werden, weil sich solche Eigenproduktionen sonst nicht mehr realisieren lassen“, erläutert Rensmann. Es ist ebenfalls nicht richtig, dass mit der Einführung der Rahmenvereinbarung eine Kürzung der Honorare verbunden wäre.
Die Rahmenvereinbarung für Fotografen ist marktüblich und
weicht - anders als dies behauptet wird - weder von Branchenstandards ab, noch verletzt sie das Urheberrecht. Nutzungsrechte an dem produzierten Material werden in dem
Umfang beansprucht und übertragen, wie dies üblicherweise für eine erfolgreiche Syndication mit Dritten erforderlich ist, von der die Fotografen partizipieren. „Unsere Syndication offeriert eine überdurchschnittliche Nettoerlös-Beteiligung. Davon und vom erweiterten Produktionsvolumen profitieren bereits die zahlreichen Fotografen, die sich zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit mit unserem Hause entschlossen haben“, so Rensmann weiter.
Hamburg, 5. Juni 2009
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Pressekontakt: Mona Burmester, Presse und Öffentlichkeitsarbeit JAHRESZEITEN VERLAG, Tel. 040/2717-2493, Fax 040/2717-2063,
E-Mail: presse@jalag.de
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